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Cameron und die Gummistiefel

Der britische Premier hat den Klimawandel zu lange ignoriert.

Englands Premierminister David Cameron in York im Norden Englands, wo der Ouse über die Ufer trat. Foto: Darren Staples/Reuters
Englands Premierminister David Cameron in York im Norden Englands, wo der Ouse über die Ufer trat. Foto: Darren Staples/Reuters

Immer griffbereit müssen sie sein, David Camerons Gummistiefel. Mal ­tauchen sie in York, mal in Carlisle auf. Der Premier hat zu tun. Von einer Küste zur anderen reichen Nordenglands Flutgebiete in diesem Winter. Stürme und Regengüsse ziehen immer häufiger und immer schneller über die Insel. Jedes neue Tief auf der Wetterkarte kann jetzt schon Katastrophenstimmung auslösen. Erschrocken fragen sich die Briten, ob ihnen hier die Zukunft ihres Landes vor Augen geführt wird. Die ehedem lautstarken Leugner des Klimawandels in England sind auffällig leise geworden. Akzeptiert ist von den meisten Landsleuten Camerons, dass die globale Erwärmung bei den neuen Wettermustern zumindest eine Rolle spielt.

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