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Camerons katastrophaler Entscheid

Selbst Grossbritannien nahm die Nachricht vom Brexit heute fast ungläubig auf. Klar ist: Premier Cameron hat sich schwer verrechnet.

Die britische Boulevardzeitung «The Sun» titelt mit einem boshaften Wortspiel. (24. Juni 2016)
Die britische Boulevardzeitung «The Sun» titelt mit einem boshaften Wortspiel. (24. Juni 2016)
Twitter/The Sun
Der «Daily Mirror» konstatiert nüchtern: «Wir sind draussen.» (24. Juni 2016)
Der «Daily Mirror» konstatiert nüchtern: «Wir sind draussen.» (24. Juni 2016)
Daily Mirror
Ein «schwarzer Tag für die europäischen Börsen», titelt das  Newsportal «24 Heures».
Ein «schwarzer Tag für die europäischen Börsen», titelt das Newsportal «24 Heures».
Screenshot
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Sie haben es getan. Sie haben sich für Austritt entschieden. Die Briten kappen die Taue, die sie an die EU binden. Nigel Farage feiert bereits das «Morgengrauen für ein unabhängiges Vereinigtes Königreich». Zu Beginn der Nacht noch hatte der Ukip-Chef geglaubt, dass die Schlacht verloren gehen würde für die EU-Gegner. Umfragen und Bookies hatten die Pro-Europäer in Sicherheit gewiegt. In der City of London knallten schon die Korken, und Westminster glaubte aufzuatmen zu können. Wenige Stunden später aber erwachte Grossbritannien, fast ungläubig, in einer anderen Welt.

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