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China hilft Portugal auf die Beine

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat Portugal bei der Bewältigung von dessen Finanzkrise Unterstützung zugesagt. Der Handel zwischen den beiden Ländern soll innert fünf Jahren verdoppelt werden.

Geben den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen bekannt: Chinas Staatspräsident Hu Jintao und der portugiesische Regierungschef José Sócrates.
Geben den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen bekannt: Chinas Staatspräsident Hu Jintao und der portugiesische Regierungschef José Sócrates.
Keystone

Nach einem Treffen mit dem portugiesischen Regierungschef José Sócrates in Lissabon erwähnte Hu aber nicht, ob China portugiesische Schuldscheine kaufen werde, wie von Portugal erhofft. Während seines Besuchs wohnte Hu der Unterzeichnung von Kooperationsabkommen über bilaterale Investitionen und eine Verdoppelung des Handels in den kommenden fünf Jahren bei.

Am Freitag weilte Hu Jintao in Frankreich. Präsident Nicolas Sarkozy hatte sich mit seinem chinesischen Amtskollegen zu Gesprächen über eine Reform des Weltfinanzsystems getroffen. Vor dem Termin in Nizza hatte sich Hu bereits mit dem französischen Premierminister Francois Fillon und dem ehemaligen Präsidenten Jacques Chirac getroffen.

Nach Gesprächen am Donnerstag hatte Sarkozy bekannt gegeben, dass Frankreich Uran, technische Ausrüstung und über 100 Airbus-Flugzeuge im Gesamtwert von 16 Milliarden Euro an China verkaufen werde. Zudem habe er mit Hu eine strategische Partnerschaft im Bereich der Atomenergie vereinbart.

dapd/pbe

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