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«Dann müsste man die Chefs an den Pranger stellen»

Das Genfer Abkommen hat in der Ukrainekrise nichts gebracht. Ex-Diplomat Max Schweizer sagt, was die Diplomatie kann – und was nicht.

Unterstützung für die Übergangsregierung in Kiew: US-Vizepräsident Joe Biden (l.) trifft den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk.
Unterstützung für die Übergangsregierung in Kiew: US-Vizepräsident Joe Biden (l.) trifft den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk.
Keystone

Herr Schweizer, die Genfer Einigung vom letzten Donnerstag hätte positiv auf die Ukrainekrise einwirken sollen. Das Gegenteil ist der Fall. Warum? Das ist eine Frage der Sichtweise. Positiv ist, dass es in der Zwischenzeit, das heisst bis heute Nachmittag, zu keinen kriegerischen Handlungen gekommen ist, etwa mit einem Einmarsch russischer Truppen. Sie stehen jenseits der ukrainischen Grenze bereit. Negativ ist, dass die Krise nicht entschärft werden konnte.

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