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Das Boot ist voll, glauben viele Briten

Tory-Premier David Cameron versprach bei seinem Amtsantritt, die Einwanderung ins Vereinigte Königreich zu reduzieren. Stattdessen hat sie kräftig zugenommen.

Zumindest in der London Underground herrscht ein ziemliches Gedränge. Foto: Reuters
Zumindest in der London Underground herrscht ein ziemliches Gedränge. Foto: Reuters

Für Steven Woolfe besteht kein Zweifel daran, dass die Londoner in 15 Jahren das Schlimmste befürchten müssen – nämlich «überfüllte Spitäler, ein Verkehrssystem, das schlicht überfordert ist, und immer tiefere Risse im sozialen Gewebe». Woolfe ist Sprecher der EU-kritischen Unabhängigkeitspartei Ukip, die die Einwanderung einschränken möchte. Neuen Forschungsberichten zufolge schwillt die britische Metropole nämlich in Rekordzeit an. Ums Jahr 2030 herum dürften in der Themsestadt schon über 10 Millionen Menschen leben. Das wären 18 Prozent mehr, als es heute in London gibt.

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