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Das Elend wird bleiben

Die Grenzen öffnen? Europa abschotten? Wie man der Flüchtlingskrise auch begegnen will: Es gibt keine Lösung.

Eritreische Flüchtlinge drängen sich in einem libyschen Camp, nachdem ihr Boot abgefangen wurde. Foto: Daniel Etter (Redux, Laif)
Eritreische Flüchtlinge drängen sich in einem libyschen Camp, nachdem ihr Boot abgefangen wurde. Foto: Daniel Etter (Redux, Laif)

Ein Politiker würde es niemals sagen, aber leider ist es wahr: Für die Krise im Mittelmeer gibt es keine Lösung. Die üblichen, mit Schuldzuweisungen angereicherten journalistischen «Man müsste, man sollte, man könnte» – Formeln wirken ebenso hilflos wie die Massnahmen, welche die Regierungschefs der EU-Länder am Donnerstag an ihrem Sondergipfel in Brüssel angekündigt haben. Die politische, soziale und wirtschaftliche Lage im Nahen Osten und in Teilen von Afrika ist derart verheerend, dass Hunderttausende, wahrscheinlich sogar Millionen bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um in die Wohlstandsfestung Europa zu gelangen.

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