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«Das Fehlereingeständis von Hoeness kommt zu spät»

Uli Hoeness spricht in einem «Zeit»-Interview erstmals ausführlich über seine Steueraffäre, das Zocken an der Börse und seine Fehler. Was ist von Hoeness' Beichte zu halten? Eine Einschätzung liefert Kommunikationsberater Marcus Knill.

«Es ist eine Situation, die kaum auszuhalten ist»: Uli Hoeness, Präsident des FC Bayern.
«Es ist eine Situation, die kaum auszuhalten ist»: Uli Hoeness, Präsident des FC Bayern.
Keystone

Herr Knill, nach langem Schweigen erklärt sich Uli Hoeness in einem grossen Interview in der «Zeit». Gelingt es dem als Steuersünder entlarvten Moralisten, Sympathien zurückzugewinnen? Hoeness zeigt Reue und räumt Fehler ein. Er sagt, dass er einen Riesenmist gebaut habe, den er so gut wie möglich korrigieren wolle. Dabei betont er, dass er trotz allem kein schlechter Mensch sei. Eigentlich will er sagen, dass alle Menschen Fehler machen. Das Eingeständnis von Fehlern ist zwar grundsätzlich der richtige Weg in solchen Situationen. Das Fehlereingeständis von Hoeness kommt allerdings zu spät.

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