Zum Hauptinhalt springen

«Das Land ist ausgepresst»

Die frühere griechische Aussenministerin Dora Bakoyannis hat im Parlament für die Reformvorschläge der Regierung gestimmt. Sie warnt davor, Griechenland jetzt fallen zu lassen.

«Man glaubt uns nicht mehr in Brüssel»: Dora Bakoyannis, 61 Jahre alt und Abgeordnete der konservativen Partei Neo Dimokratia. (Archivbild)
«Man glaubt uns nicht mehr in Brüssel»: Dora Bakoyannis, 61 Jahre alt und Abgeordnete der konservativen Partei Neo Dimokratia. (Archivbild)
Mal Langsdon, Reuters

Die Gespräche in Brüssel um ein drittes Hilfspaket sind festgefahren. Etliche Finanzminister zweifeln daran, dass die Griechen es mit den Reformen ernst meinen. Meinen sie es ernst?

Man glaubt uns nicht mehr in Brüssel, das ist ein sehr grosses Problem. Aber in der Nacht zu Samstag sind zum ersten Mal seit der Krise alle Parteien ausser den Kommunisten und Faschisten im Parlament zusammengekommen, um ein für Griechenland schwieriges Programm gemeinsam auf den Weg zu bringen. Wer die Geschichte des Landes kennt, sieht wie gross dieser Schritt ist. Er bedeutet einen Wandel. Das politische System sagt Ja zu diesem Programm. 251 von 300 Abgeordneten werden es implementieren und umsetzen, dafür haben sie gestimmt. Sie haften dafür. Es wäre irrsinnig, wenn man uns jetzt fallenlässt. Das ist die letzte Chance für Griechenland.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.