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Das Nazimädchen

Heidi Benneckenstein wuchs in einer völkischen Familie auf und kannte nur Nazis, bis sie 18 war. Dann stieg sie aus, zusammen mit ihrem Freund, einem Neonazi-Liedermacher.

Heidi Benneckenstein vor Jahren, als sie noch Heidrun hiess, mit anderen Mädchen in einem geheimen Zeltlager der Heimattreuen Deutschen Jugend. Foto: PD, Buchillustration
Heidi Benneckenstein vor Jahren, als sie noch Heidrun hiess, mit anderen Mädchen in einem geheimen Zeltlager der Heimattreuen Deutschen Jugend. Foto: PD, Buchillustration

Als die gross gewachsene, junge Frau das Café in einem kleinen Vorort von München betritt, lächelt einem als Erstes ihr Sohn entgegen, sechs Monate alt. Heidi Benneckenstein hebt den Kleinen aus dem Kinderwagen, nimmt ihn auf den Arm. Dort bleibt er während der Stunde, in der sie ihre Geschichte erzählt.

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