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«Das Paket wird spöttisch als ‹Juncker-Booster› bezeichnet»

315 Milliarden Euro will EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in die Wirtschaft pumpen. Was es bringen soll? Dazu Korrespondent Stephan Israel.

Ambitionierte Ziele: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
Ambitionierte Ziele: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
Keystone

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will ein gigantisches, 315 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm auflegen. Wie soll das finanziert werden? Das klingt auf den ersten Blick nach viel Geld. Es geht aber im Kern nur um 21 Milliarden Euro, grösstenteils aus dem EU-Haushalt, die Juncker in einen neuen Investitionsfonds stecken will. Dieser Fonds soll dann mit Garantien private Investitionen in risikoreiche Projekte absichern. Mit der Garantiesumme sollen laut Plan Investitionen bis zu 315 Milliarden Euro ausgelöst werden. Man spricht hier von einem Hebel. Das neue Finanzvehikel wird aber leicht spöttisch auch als «Juncker-Booster» bezeichnet.

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