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«Das Referendum ist gar nicht durchführbar»

Welchen Einfluss hat Wladimir Putin auf die Separatisten in der Ostukraine tatsächlich? Und warum halten sie am Referendum fest? Dazu Russlandkenner Hans-Henning Schröder.

Rupen Boyadjian
Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
AFP
«Weg da»: Ein ukrainischer Soldat weist einen Mann zurück, der sich dem Check-Point in der Nähe von Donezk nähert. (10. Juli 2014)
«Weg da»: Ein ukrainischer Soldat weist einen Mann zurück, der sich dem Check-Point in der Nähe von Donezk nähert. (10. Juli 2014)
Genya Savilov, AFP
Das Material muss unterhalten werden: Ein Mann schweisst an einem Militärfahrzeug. (10. Juli 2014)
Das Material muss unterhalten werden: Ein Mann schweisst an einem Militärfahrzeug. (10. Juli 2014)
Valentyn Ogirenko, Reuters
Beiden Seiten räumen Verluste ein: pro-russische Separatisten auf einem Militärfahrzeug in der ostukrainischen Stadt Donezk. (10. Juli 2014)
Beiden Seiten räumen Verluste ein: pro-russische Separatisten auf einem Militärfahrzeug in der ostukrainischen Stadt Donezk. (10. Juli 2014)
Maxim Zmeyev, Reuters
Gruppieren sich in der Region um Donezk neu: Ein prorussischer Separatist auf der Brücke eines Pick-ups. (5. Juli 2014)
Gruppieren sich in der Region um Donezk neu: Ein prorussischer Separatist auf der Brücke eines Pick-ups. (5. Juli 2014)
Reuters
Die Armee bombardiert auch Wohnhäuser: Ein Frau gestikuliert in der Wohnung ihres Nachbarn, der beim Beschuss von Kramatorsk verletzt wurde. (3. Juli 2014)
Die Armee bombardiert auch Wohnhäuser: Ein Frau gestikuliert in der Wohnung ihres Nachbarn, der beim Beschuss von Kramatorsk verletzt wurde. (3. Juli 2014)
Dmitry Lovetsky, Keystone
Von ukrainischen Regierungstruppen bedrängt: Ein prorussischer Aufständischer vor einem durch Granatbeschuss beschädigten Haus in Kramatorsk. (3. Juli 2014)
Von ukrainischen Regierungstruppen bedrängt: Ein prorussischer Aufständischer vor einem durch Granatbeschuss beschädigten Haus in Kramatorsk. (3. Juli 2014)
Keystone
Immer mehr Zivilisten sind betroffen: Ein durch einen Luftangriff zerstörtes Haus in Stanitsa Luganskaya. (2. Juli 2014)
Immer mehr Zivilisten sind betroffen: Ein durch einen Luftangriff zerstörtes Haus in Stanitsa Luganskaya. (2. Juli 2014)
Stanislav Krasilnikov, AFP
Grossoffensive in Gang: Maskierte Männer mit den Uniformen der eigentlich aufgelösten ukrainischen Spezialpolizei Berkut an einer Strassensperre in Donezk. (1. Juli 2014)
Grossoffensive in Gang: Maskierte Männer mit den Uniformen der eigentlich aufgelösten ukrainischen Spezialpolizei Berkut an einer Strassensperre in Donezk. (1. Juli 2014)
Alexander Khudoteply, AFP
In der Ostukraine wurden in den vergangenen Wochen Dutzende Menschen bei Gefechten getötet: Ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Kramatorsk.
In der Ostukraine wurden in den vergangenen Wochen Dutzende Menschen bei Gefechten getötet: Ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Kramatorsk.
AP Photo/Sergei Grits
Viele Tote in der Ostukraine: Ausgebrannter ukrainischer Schützenpanzer in der Nähe von Donezk. (22. Mai 2014)
Viele Tote in der Ostukraine: Ausgebrannter ukrainischer Schützenpanzer in der Nähe von Donezk. (22. Mai 2014)
Keystone
Die Separatisten wollen einen erneuten Angriff von Regierungstruppen abgewehrt haben: Ein prorussischer Kämpfer raucht in einem Schützengraben bei Slowjansk eine Zigarette. (17. Mai 2014)
Die Separatisten wollen einen erneuten Angriff von Regierungstruppen abgewehrt haben: Ein prorussischer Kämpfer raucht in einem Schützengraben bei Slowjansk eine Zigarette. (17. Mai 2014)
Alexander Zemlianichenko, Keystone
Ein Mitglied der proukrainischen Miliz Donbass-Bataillon ruht sich in Velika Novosyolka aus. (17. Mai 2014)
Ein Mitglied der proukrainischen Miliz Donbass-Bataillon ruht sich in Velika Novosyolka aus. (17. Mai 2014)
Maxim Zmeyev, Reuters
Laut Beobachtern herrschte ein besseres Klima als auch schon: Arseni Jazenjuk während einer Pressekonferenz anschliessend an den runden Tisch. (17. Mai 2014)
Laut Beobachtern herrschte ein besseres Klima als auch schon: Arseni Jazenjuk während einer Pressekonferenz anschliessend an den runden Tisch. (17. Mai 2014)
AFP
Rauchpause: Ein prorussischer Kämpfer in der Nähe von Slowjansk. (16. Mai 2014)
Rauchpause: Ein prorussischer Kämpfer in der Nähe von Slowjansk. (16. Mai 2014)
Keystone
Im Visier: Ein prorussischer Kämpfer in der ostukrainischen Stadt Semeniwka. (16. Mai 2014)
Im Visier: Ein prorussischer Kämpfer in der ostukrainischen Stadt Semeniwka. (16. Mai 2014)
Reuters
Angespannte Stimmung: Ein ukrainischer Polizist bei einem Checkpoint in Slowjansk. (8. Mai 2014)
Angespannte Stimmung: Ein ukrainischer Polizist bei einem Checkpoint in Slowjansk. (8. Mai 2014)
AFP
Die Zentralregierung will keinen Dialog mit ihnen: Waleri Bolotow (Mitte), selbst ernannter Chef der Region Luhansk, bei der Verkündigung der Unabhängigkeit. (12. Mai 2014)
Die Zentralregierung will keinen Dialog mit ihnen: Waleri Bolotow (Mitte), selbst ernannter Chef der Region Luhansk, bei der Verkündigung der Unabhängigkeit. (12. Mai 2014)
Evgeniy Maloletka, Keystone
Separatisten haben einen Konvoi von Regierungstruppen angegriffen: Ein prorussischer Kämpfer auf der Lauer bei der Stadt Slowjansk. (12. Mai 2014)
Separatisten haben einen Konvoi von Regierungstruppen angegriffen: Ein prorussischer Kämpfer auf der Lauer bei der Stadt Slowjansk. (12. Mai 2014)
Vasily Maximov, AFP
Sollen Unterstützung von Söldnern erhalten: Ein ukrainischer Soldat bei einer zerstörten Barrikade in der Nähe von Slowjansk. (2. Mai 2014)
Sollen Unterstützung von Söldnern erhalten: Ein ukrainischer Soldat bei einer zerstörten Barrikade in der Nähe von Slowjansk. (2. Mai 2014)
Baz Ratner, Reuters
Rot-Kreuz-Mitglieder als Geiseln: Prorussische Separatisten in Donezk. (6. Mai 2014)
Rot-Kreuz-Mitglieder als Geiseln: Prorussische Separatisten in Donezk. (6. Mai 2014)
Reuters
Im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit: Prorussische Separatisten verkünden an einer Pressekonferenz in Donezk, dass sie das Unabhängigkeitsreferendum am 11. Mai durchführen wollen – trotz Wladimir Putins Wunsch nach einer Verschiebung. (8. Mai 2014)
Im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit: Prorussische Separatisten verkünden an einer Pressekonferenz in Donezk, dass sie das Unabhängigkeitsreferendum am 11. Mai durchführen wollen – trotz Wladimir Putins Wunsch nach einer Verschiebung. (8. Mai 2014)
Marko Djurica, Reuters
«Wir vergessen nicht, wir vergeben nicht!»: Ein prorussischer Aktivist hängt in der ostukrainischen Stadt Slowjansk ein Banner auf. (8. Mai 2014).
«Wir vergessen nicht, wir vergeben nicht!»: Ein prorussischer Aktivist hängt in der ostukrainischen Stadt Slowjansk ein Banner auf. (8. Mai 2014).
Darko Vojinovic, Keystone
Wie genau seine Leute vom Kreml erreicht und gesteuert werden können, ist nicht ganz klar: Prorussischer Aktivist neben einem von Russen geschenkten Panzerauto in der ostukrainischen Stadt Luhansk. (7. Mai 2014)
Wie genau seine Leute vom Kreml erreicht und gesteuert werden können, ist nicht ganz klar: Prorussischer Aktivist neben einem von Russen geschenkten Panzerauto in der ostukrainischen Stadt Luhansk. (7. Mai 2014)
Reuters
Tschetschenischer Kämpfer oder Mitglied einer Speznas-Einheit? Ein prorussischer Kämpfer bewacht ein Gebäude in Slowjansk. (6. Mai 2014)
Tschetschenischer Kämpfer oder Mitglied einer Speznas-Einheit? Ein prorussischer Kämpfer bewacht ein Gebäude in Slowjansk. (6. Mai 2014)
AP Photo/Alexander Zemlianichenko
Auf dem Weg in den Kampf: Ukrainische Soldaten in der Ostukraine.
Auf dem Weg in den Kampf: Ukrainische Soldaten in der Ostukraine.
Reuters
«Die Gewaltbereitschaft bleibt gross»: Prorussische Trauergäste beim Sarg von Wjatscheslaw Markin, einem Abgeordneten des Stadtparlaments und prorussischen Oppositionsführer, der bei Zusammenstössen mit proukrainischen Demonstranten ums Leben kam. (5. Mai 2014)
«Die Gewaltbereitschaft bleibt gross»: Prorussische Trauergäste beim Sarg von Wjatscheslaw Markin, einem Abgeordneten des Stadtparlaments und prorussischen Oppositionsführer, der bei Zusammenstössen mit proukrainischen Demonstranten ums Leben kam. (5. Mai 2014)
Anatoli Stepanov, AFP
Diese Blumen sind kein Geschenk: Eine Frau gerät im Gespräch mit Sicherheitskräften vor dem ausgebrannten Gewerkschaftshaus in Rage. (3. Mai 2014)
Diese Blumen sind kein Geschenk: Eine Frau gerät im Gespräch mit Sicherheitskräften vor dem ausgebrannten Gewerkschaftshaus in Rage. (3. Mai 2014)
Reuters
Als Held gefeiert: Eine Teilnehmerin einer Kundgebung begrüsst einen prorussischen Kämpfer, der gerade freigelassen wurde. (4. Mai 2014)
Als Held gefeiert: Eine Teilnehmerin einer Kundgebung begrüsst einen prorussischen Kämpfer, der gerade freigelassen wurde. (4. Mai 2014)
AFP
In Odessa herrscht Wut: Sicherheitskräfte des Innenministeriums versuchen zu verhindern, dass Demonstranten das Polizeigebäude stürmen. (4. Mai 2014)
In Odessa herrscht Wut: Sicherheitskräfte des Innenministeriums versuchen zu verhindern, dass Demonstranten das Polizeigebäude stürmen. (4. Mai 2014)
AFP
Machtlos angesichts wütender Massen: Prorussische Aktivisten zerstörten den Schriftzug «Ukrainischer Sicherheitsservice» neben einem Vertreter des Sicherheitsservices. (3. Mai 2014)
Machtlos angesichts wütender Massen: Prorussische Aktivisten zerstörten den Schriftzug «Ukrainischer Sicherheitsservice» neben einem Vertreter des Sicherheitsservices. (3. Mai 2014)
AFP
Solidarität mit den prorussischen Aktivisten: Eine Frau legt Blumen nieder vor der ukrainischen Botschaft in Moskau. (3. Mai 2014)
Solidarität mit den prorussischen Aktivisten: Eine Frau legt Blumen nieder vor der ukrainischen Botschaft in Moskau. (3. Mai 2014)
AFP
Wurden als «Kriegsgefangene» festgehalten, die auf «Spionagemission» gewesen seien: Wjatscheslaw Ponomarew (r.), der selbst ernannte Bürgermeister von Slowjansk, und zwei ausländische Militärbeobachter, einer der Deutsche Axel Schneider (Mitte), an der Pressekonferenz im Rathaus von Slowjansk. (27. April 2014)
Wurden als «Kriegsgefangene» festgehalten, die auf «Spionagemission» gewesen seien: Wjatscheslaw Ponomarew (r.), der selbst ernannte Bürgermeister von Slowjansk, und zwei ausländische Militärbeobachter, einer der Deutsche Axel Schneider (Mitte), an der Pressekonferenz im Rathaus von Slowjansk. (27. April 2014)
Keystone
Explosive Stimmung: Ein Aktivist richtet in Odessa seine Waffe auf Regierungsanhänger. (2. Mai 2014)
Explosive Stimmung: Ein Aktivist richtet in Odessa seine Waffe auf Regierungsanhänger. (2. Mai 2014)
Reuters
Drei Menschen kamen ums Leben: Aktivisten werfen in Odessa Sprengsätze. (2. Mai 2014)
Drei Menschen kamen ums Leben: Aktivisten werfen in Odessa Sprengsätze. (2. Mai 2014)
Reuters
Acht der Kontrollposten befinden sich nach Regierungsangaben wieder in der Hand der ukrainischen Armee. (2. Mai 2014)
Acht der Kontrollposten befinden sich nach Regierungsangaben wieder in der Hand der ukrainischen Armee. (2. Mai 2014)
Baz Ratner, Reuters
Die prorussischen Separatisten warnten die Einwohner von Slowjansk mittels Sirenen und Kirchenglocken vor dem Angriff der ukrainischen Armee. (2. Mai 2014)
Die prorussischen Separatisten warnten die Einwohner von Slowjansk mittels Sirenen und Kirchenglocken vor dem Angriff der ukrainischen Armee. (2. Mai 2014)
Baz Ratner, Reuters
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Gestern sagte Putin, er sei dafür, das Referendum zur Abspaltung zweier Regionen im Osten der Ukraine zu verschieben. Das wäre ein relativ kleiner Gefallen gewesen für die Aufständischen.

Putins Vorschlag für eine Verschiebung hat zwei Seiten. Er war zum einen das Resultat eines Gesprächs mit Herrn Burkhalter. Man hat sich offenbar auf eine Roadmap zur Beilegung dieser Krise geeinigt. Zum andern muss man sagen, dass das für den 11. Mai geplante Referendum nicht realistisch ist. Es ist gar nicht durchführbar.

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