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«Das Referendum ist gar nicht durchführbar»

Welchen Einfluss hat Wladimir Putin auf die Separatisten in der Ostukraine tatsächlich? Und warum halten sie am Referendum fest? Dazu Russlandkenner Hans-Henning Schröder.

Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
AFP
Die Bevölkerung leidet mit: Eine Frau in Slowjansk betrachtet ihr zerstörtes Haus. (10. Juli 2014)
Die Bevölkerung leidet mit: Eine Frau in Slowjansk betrachtet ihr zerstörtes Haus. (10. Juli 2014)
Dmitry Lovetsky, Keystone
Ein Schützenpanzer unter russischer Flagge in Slowjansk. (2. Mai 2014)
Ein Schützenpanzer unter russischer Flagge in Slowjansk. (2. Mai 2014)
Baz Ratner, Reuters
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Gestern sagte Putin, er sei dafür, das Referendum zur Abspaltung zweier Regionen im Osten der Ukraine zu verschieben. Das wäre ein relativ kleiner Gefallen gewesen für die Aufständischen.

Putins Vorschlag für eine Verschiebung hat zwei Seiten. Er war zum einen das Resultat eines Gesprächs mit Herrn Burkhalter. Man hat sich offenbar auf eine Roadmap zur Beilegung dieser Krise geeinigt. Zum andern muss man sagen, dass das für den 11. Mai geplante Referendum nicht realistisch ist. Es ist gar nicht durchführbar.

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