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Dem Grauen ein Ende setzen

Die Ukrainekrise kann nur durch Gespräche gelöst werden. Waffenlieferungen hätten unabsehbare Folgen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Frankreichs Präsident François Hollande (r.) zu Besuch bei Wladimir Putin im Kreml. Foto: Mikhail Klimentyew (Ria Novosti, Kremlin, Reuters)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und Frankreichs Präsident François Hollande (r.) zu Besuch bei Wladimir Putin im Kreml. Foto: Mikhail Klimentyew (Ria Novosti, Kremlin, Reuters)

Es habe sowieso keinen Zweck, mit den Russen über ihre Intervention in der Ukraine zu reden, sagen jene, die den Besuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und des französischen Präsidenten François Hollande im Kreml kritisieren. Wladimir Putin verstehe nur die Sprache von Sanktionen und wirtschaftlichem, politischem und militärischem Druck. Die USA drohen nun, die ukrainische Armee gegen Russland zu bewaffnen. Das Land kämpfe um seine Existenz, sagte der amerikanische Vizepräsident Joe Biden gestern, die USA und die Europäer müssten zusammenstehen gegen ein Russland, das die Karte Europas neu zeichnen wolle. Will heissen: Die Zeit für Gespräche sei abgelaufen, die Europäer sollten sich der härteren amerikanischen Gangart anschliessen und ihre naiven Vermittlungsmissionen einstellen.

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