Zum Hauptinhalt springen

Der Anti-Cavaliere

Mario Monti soll Chef der neuen Übergangsregierung in Rom werden. Er ist Italiens seriöses Gesicht – und damit die Antithese zum abtretenden Silvio Berlusconi.

Soll Italien aus der Misere ziehen: Mario Monti verlässt mit seiner Gattin den Hauptbahnhof in Rom. (10. November 2011)
Soll Italien aus der Misere ziehen: Mario Monti verlässt mit seiner Gattin den Hauptbahnhof in Rom. (10. November 2011)
Keystone

Das letzte Mal hat er dem italienischen Regierungschef vor zwei Wochen die Meinung gesagt. Öffentlich, kalt, präzise und entschieden. Der beim Europagipfel in die Ecke gestellte Silvio Berlusconi polterte damals, der Euro habe als Währung «niemanden überzeugt». Und auf der Titelseite des «Corriere della Sera», der auflagenstärksten Zeitung Italiens, konterte Mario Monti: «Herr Ministerpräsident, das Problem ist nicht der Euro. Das Problem ist Italien.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.