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Der Datenhunger der Dienste

Das Internet erlaubt eine immer umfassendere Sammlung von Daten. Umso wichtiger werden demokratische Kontrollen.

Gerade hat der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) seine Abhörstationen vergrössert: In Leuk und Wolfrichti im Emmental wurden neue Parabolantennen aufgestellt, um den Telefon-, Funk- und Datenverkehr über Satelliten besser abhören zu können. Solche Daten sind für Geheimdienste wertvolles Rohmaterial – und der Datenhunger des NDB ist noch längst nicht gestillt. Derzeit laufen Verhandlungen im Parlament, um dem Schweizer Dienst neue Quellen zu erschliessen: Es geht um die sogenannte Kabelaufklärung, um das Absaugen von Daten direkt aus den Kanälen des Internets. Denn, so das VBS, «die Möglichkeiten, Erkenntnisse aus der Funkaufklärung zu gewinnen, nehmen ab».

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