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Der Gasstreit mit Russland droht zu eskalieren

Der Streit um Erdgas zwischen der Ukraine und Russland spitzt sich wieder zu: Gazprom droht, innerhalb von zwei Tagen den Hahn zuzudrehen.

Drehen die Russen den Hahn bald zu? Ein Gazprom-Angestellter im nordrussischen Novoprtowskoye. (18. Februar 2015)
Drehen die Russen den Hahn bald zu? Ein Gazprom-Angestellter im nordrussischen Novoprtowskoye. (18. Februar 2015)
AFP

Zu diesem Mittel will der russische Gaskonzern Gazprom greifen, falls er nicht weitere Vorauszahlungen aus Kiew erhält. Auch sei die Durchleitung von Erdgas in den Westen gefährdet. Der ukrainische Versorger Naftogas erklärte daraufhin, er könne nur zahlen, wenn sich Gazprom ausdrücklich zum bestehenden Vertrag bekennt.

Russland drehte der Ukraine wegen offener Rechnungen und unterschiedlicher Ansichten über den Gaspreis bereits im vergangenen Sommer den Hahn zu. Ende des Jahres floss das Gas wieder, weil die Regierung in Kiew zusagte, einen Teil der Schulden zu begleichen sowie Vorauszahlungen zu leisten.

Europa erhält rund ein Drittel seines Gasbedarfs aus Russland. Etwa die Hälfte davon wird durch die Ukraine geleitet. Die EU-Kommission geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Lieferungen in Mitgliedstaaten von dem Streit nicht betroffen sind.

SDA/rar

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