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Der Gejagte schweigt

Seit Dominique Strauss-Kahn in seiner Heimat gelandet ist, wird er rund um die Uhr von Paparazzi gejagt. Ganz Frankreich spekuliert, wie und wann sich der ehemalige IWF-Chef zur New Yorker Sex-Affäre äussern wird.

Flughafen Charles De Gaulle: Dominique Strauss-Kahn und seine Frau Anne Sinclaire kommen um 7 Uhr morgens an – erwartet von zahlreichen Journalisten. (4.9.2011)
Flughafen Charles De Gaulle: Dominique Strauss-Kahn und seine Frau Anne Sinclaire kommen um 7 Uhr morgens an – erwartet von zahlreichen Journalisten. (4.9.2011)
Reuters
Verfolgungsjagd: Paparazzi verfolgen den eskortierten DSK durch den Regen bis vor seine Wohnung im Zentrum von Paris. (4.9.2011)
Verfolgungsjagd: Paparazzi verfolgen den eskortierten DSK durch den Regen bis vor seine Wohnung im Zentrum von Paris. (4.9.2011)
Reuters
Hier wartet bereits die nächste Journalisten-Schar: DSK stellt sich lächelnd den Kameras – Fragen beantwortet er nicht. (4.9.2011)
Hier wartet bereits die nächste Journalisten-Schar: DSK stellt sich lächelnd den Kameras – Fragen beantwortet er nicht. (4.9.2011)
Reuters
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Der Medienauflauf war enorm, als Dominique Strauss-Kahn und seine Frau Anne Sinclair gestern früh um 7.05 in Paris landeten. Sie hätten zwar einen Hinterausgang benutzen können, doch das Ehepaar zog es vor, sich den Kameras aus aller Welt zu stellen – lächelnd und gut gelaunt. Denn schliesslich kehrte der monatelang in den USA festgehaltene ehemalige IWF-Chef nicht als Verlierer, sondern als Sieger zurück. Vom Flughafen Charles de Gaulle aus wurde das Ehepaar von einer Polizeieskorte zu seinem Haus an der Place des Vosges im 4. Arrondissement in Paris begleitet. Dicht gefolgt von einer Karawane Paparazzi, die von ihren Motorrädern aus ins Innere des Autos blitzten. Vor dem Haus erwartete bereits eine weitere Gruppe von Journalisten und Fotografen den zurückgekehrten Ex-Politiker. Französische Fernsehsender berichteten live über die Ankunft Strauss-Kahns, als ob es sich um ein Staatsereignis handle – oder die Rückkehr eines Helden. Strauss-Kahn winkte lächelnd in die Kameras, zeigte sich sichtlich erfreut über die ihm geschenkte mediale Aufmerksamkeit. Auf ein Statement warteten die Medienvertreter allerdings vergebens.

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