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Der gepanzerte Papst

Benedikt XVI. kommt wieder einmal sein Heimatland besuchen. Die anfängliche Begeisterung ist verflogen. Der deutsche Papst und die deutsche Bevölkerung können es nicht mehr miteinander.

Als noch Freude herrschte: Papst Benedikt XVI. in München vor fünf Jahren, vor seinem Rückflug nach Rom.
Als noch Freude herrschte: Papst Benedikt XVI. in München vor fünf Jahren, vor seinem Rückflug nach Rom.
AFP

Die Welt ist voller Sünder. Was die katholische Kirche schon seit zweitausend Jahren predigt, wird ihr Oberhaupt auch beim Besuch in der deutschen Heimat feststellen müssen. Benedikt XVI. (84), so sieht es das Programm der am Donnerstag beginnenden Visite vor, wird gleich vom Berliner Flughafen Tegel ins Schloss Bellevue fahren, wo ihn Bundespräsident Christian Wulff (54) empfängt. Dieser ist bekennender Katholik, freilich einer mit aus Sicht des Vatikans eher mangelhaftem Betragen. Denn Wulff liess sich von seiner ersten Frau scheiden und heiratete später erneut. Das geht noch immer nicht. Die katholische Kirche erlaubt ihm deswegen nicht einmal, am Abendmahl teilzunehmen.

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