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Der Hoffnungsträger

Acht Monate vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich ist der populäre Wirtschaftsminister Emmanuel Macron zurückgetreten. Er könnte den Einzug in den Elysée-Palast schaffen.

«En Marche!» nennt Emmanuel Macron seine Bewegung. Foto: Charles Platiau (Reuters)
«En Marche!» nennt Emmanuel Macron seine Bewegung. Foto: Charles Platiau (Reuters)

Er war der Star der Regierung Hollande, jung, dynamisch, unverbraucht, eine Art Sonnyboy in einem glücklosen Kabinett. Emmanuel Macron, Philosoph und Weltveränderer, Banker, Pianist, Politiker, wirkte von Anfang an wie ein Mann, der sich nicht einsperren lässt. Kein Wunder, dass die Franzosen ihn sofort liebten. Je tiefer der Präsident in der Missgunst seiner Wähler sank, desto steiler ging die Beliebtheitskurve seines Zöglings nach oben.

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