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Der letzte Tweet von Simon Ostrovsky

Für das US-Magazin «Vice» berichtete Simon Ostrovsky seit Wochen aus der Ostukraine. Vor zwei Tagen ist der Amerikaner verschwunden. Was ist passiert?

Twitter/belangerjf
Wurde am Dienstag vermutlich von prorussischen Milizen entführt: US-Journalist Simon Ostrovsky mit einem Aktivisten vor der besetzten Polizeistation von Slowjansk. (13. April 2014)
Wurde am Dienstag vermutlich von prorussischen Milizen entführt: US-Journalist Simon Ostrovsky mit einem Aktivisten vor der besetzten Polizeistation von Slowjansk. (13. April 2014)
AP Photo/Efrem Lukatsky
Spricht nach dem Tod ihres Mannes mit den Medien: Jelena Rybak, die Witwe des in Slowjansk getöteten Politikers Wladimir Rybak. (23. April 2014)
Spricht nach dem Tod ihres Mannes mit den Medien: Jelena Rybak, die Witwe des in Slowjansk getöteten Politikers Wladimir Rybak. (23. April 2014)
AP Photo/Alexander Zemlianichenko
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Rund eine Woche nach dem Genfer Abkommen zur Entschärfung der Krise in der Ostukraine scheint eine Deeskalation in weiter Ferne. Die Regierung in Kiew hat nach einer Pause über die Osterfeiertage ihre «Anti-Terror-Operation» wieder aufgenommen. Und auch die prorussischen Milizen scheinen die besetzten Gebiete nicht räumen zu wollen. Inzwischen häufen sich sogar Medienberichte, wonach die Aktivisten vermehrt in Entführungsfälle verwickelt sein sollen. Bisher prominentestes Opfer ist der US-Journalist Simon Ostrovsky, der sich seit Dienstag in den Händen der Separatisten befinden soll.

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