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Menschliches Leid ist keine Handelsware

Es gibt keine guten Gründe, Asylsuchende von gewinnorientierten Firmen betreuen zu lassen. Nicht jede Aufgabe des Staats lässt sich an Private auslagern.

Burgdorf BE: Schuhe in einer Unterkunft für Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea. Foto: Peter Schneider (Keystone)
Burgdorf BE: Schuhe in einer Unterkunft für Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea. Foto: Peter Schneider (Keystone)

Flüchtlinge sind ein Wachstumsmarkt. Immer mehr Männer, Frauen, Kinder fliehen vor Gewalt und Armut, wagen sich übers Meer, in die Fänge der Schlepper. Wer es bis in den reichen Westen schafft, wird versorgt – zumindest so lange, bis der Asylantrag bearbeitet ist. Das bringt gewissen Unternehmern Umsatz: Kommerzielle Firmen wie die ORS Service AG mit Sitz in Zürich nehmen Bund, Kantonen und Gemeinden seit Jahren die Unterbringung von Asylsuchenden ab. Der Jahresumsatz der ORS beläuft sich auf 65 Millionen Franken; ihren Gewinn gibt sie nicht bekannt.

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