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Der neue Guerillakrieg

Wer die Cyberattacke auf den französischen Auslandskanal TV 5 als Terrorismus bezeichnet, spielt den Urhebern in die Hände.

Ein Polizist bewacht den Pariser Hauptsitz von TV 5 Monde. An dem Sender ist auch die SRG beteiligt. Foto: Yoan Valat (EPA, Keystone)
Ein Polizist bewacht den Pariser Hauptsitz von TV 5 Monde. An dem Sender ist auch die SRG beteiligt. Foto: Yoan Valat (EPA, Keystone)

Sieht man das Gute im Schlechten, dann ist dem sympathischen Sender TV 5 Monde ein Scoop gelungen: Der ansonsten wenig beachtete französische Auslandskanal, an dem auch die Schweizer SRG beteiligt ist, hat in beispielloser Weise die Macht von Hackern vorgeführt. Mit kaum einem journalistischen Beitrag hätte er so eindrucksvoll zeigen können, wozu Angreifer aus dem Cyberspace in der Lage sind: In der Nacht zum Donnerstag meldete sich auf der Twitter-Seite von TV 5 das «Cyberkalifat», die Website war unerreichbar, das komplette Fernsehbild fiel aus. Der Sender wurde stundenlang ferngesteuert.

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