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«Der Niedergang der FDP ist nur Zeichen einer Normalisierung»

In Österreich gewinnen die Liberalen sensationell, in Deutschland verlieren sie spektakulär. Was das über den Zustand des Liberalismus in Europa aussagt. Und welche Folgen es für die FDP in der Schweiz hat.

So sehen Sieger aus: Matthias Strolz, Parteichef der Neos, nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse. (29. September 2013)
So sehen Sieger aus: Matthias Strolz, Parteichef der Neos, nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse. (29. September 2013)
Keystone
Konsternation in Deutschland: FDP-Chef Philipp Rösler kündigte nach der Niederlage seiner Partei bei der Bundestagswahl den Rücktritt an. (23. September 2013)
Konsternation in Deutschland: FDP-Chef Philipp Rösler kündigte nach der Niederlage seiner Partei bei der Bundestagswahl den Rücktritt an. (23. September 2013)
Keystone
Seine Partei verliert seit Jahren stetig Wähleranteile: FDP-Chef Philipp Müller. (4. Mai 2013)
Seine Partei verliert seit Jahren stetig Wähleranteile: FDP-Chef Philipp Müller. (4. Mai 2013)
Keystone
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Bei der Parlamentswahl in Österreich konnten die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ihre absolute Mehrheit zwar knapp verteidigen – neu haben sie aber über zwei Prozent weniger Wähler. Damit sind sie die grossen Verliererinnen des Wahlsonntags. Die Sensation gelang stattdessen einer anderen Partei: Die neue liberale Kraft Neos schaffte mit 4,8 Prozent aus dem Stand den Einzug ins Parlament. Das hatte vor ihr noch keine neu gegründete Partei erreicht. «Das ist die einzige wirkliche Überraschung der Wahl – die Neos feiert einen einmaligen Erfolg», sagt denn auch der österreichische Politikprofessor Anton Pelinka gegenüber Redaktion Tamedia.

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