Zum Hauptinhalt springen

Der Prunkbischof schummelte systematisch

Auf Wunsch von Papst Franziskus tritt Bischof Tebartz-van Elst zurück. Ein Prüfbericht wirft ihm schwere Versäumnisse und Fehler beim Bau seines teuren Bischofssitzes vor.

Liess sich seine Residenz luxuriös ausbauen: Der deutsche Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. (24. September 2013)
Liess sich seine Residenz luxuriös ausbauen: Der deutsche Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. (24. September 2013)
AP Photo/dpa/Arne Dedert
Die Renovation kostete rund 31 Millionen Euro: Bischofssitz in Limburg. (21. Oktober 2013)
Die Renovation kostete rund 31 Millionen Euro: Bischofssitz in Limburg. (21. Oktober 2013)
EPA/FREDRIK VON ERICHSEN
Die Kathedrale prägt das Stadtbild von Limburg. (8. Oktober 2013)
Die Kathedrale prägt das Stadtbild von Limburg. (8. Oktober 2013)
Keystone
1 / 9

Dem Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird seit Monaten vorgehalten, einen pompösen Lebensstil zu pflegen und für die mit 31 Millionen Euro völlig aus dem Ruder gelaufenen Kosten für seinen Bischofssitz verantwortlich zu sein. Jetzt hat Papst Franziskus entschieden: der 54 -Jährige Bischof wird nicht in sein Bistum Limburg zurückkehren. Dieser habe schon im Oktober seinen Amtsverzicht angeboten, schreibt der Heilige Stuhl in einem Communiqué.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.