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Der Run auf die Arktis kennt (fast) keine Grenzen

Die Anrainerstaaten des Nordpols machen sich ein Drittel der weltweiten Öl- und Gasreserven streitig. Longyearbyen auf Spitzbergen ist in den letzten Jahren zu «einem der internationalsten Orte» geworden.

Bis vor kurzem führte die kleine Siedlung am Eisfjord auf Spitzbergen ein äusserst abgeschiedenes Dasein. Vornehmlich aus strategischen Gründen betreibt Norwegen seit bald hundert Jahren auf Spitzbergen eine staatlich unterstützte Kohleförderung. Dies, nachdem sich das damals noch junge Königreich mit zahlreichen anderen Staaten, darunter die Sowjetunion und die Schweiz, auf ein Abkommen geeinigt hatte, das Oslo die Souveränität über den 62'000 Quadratkilometer grossen Archipel unterhalb des Nordpoles zuspricht, aber den Bürgerinnen und Bürgern sämtlicher (heute 40) Vertragsstaaten die volle Freizügigkeit ermöglicht.

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