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Der «Tunnelblick» der Diplomaten

Die Stimmung zum Jahresende ist bedrückt. Dabei haben Diplomaten in diesem Jahr erhebliche Erfolge erzielt.

Iran vor Ukraine: US-Aussenminister John Kerry (r.) und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow Ende Oktober in Wien. Foto: Georg Hochmuth (Keystone)
Iran vor Ukraine: US-Aussenminister John Kerry (r.) und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow Ende Oktober in Wien. Foto: Georg Hochmuth (Keystone)

Krieg in Syrien, Krise in der Ukraine, Flüchtlingskrise, Klimakrise – und keine Lösung in Sicht. Was sollen da schon die «Quasselbuden» der UNO oder die unzähligen Nachtsitzungen an irgend­welchen runden Tischen? Mehr als heisse Luft kommt dabei doch nicht heraus.

Das ist die Stimmung zum Jahresende – und sie verkennt völlig die beachtlichen Erfolge der Diplomatie in den letzten Monaten. Die Lage in der Ukraine, zum Beispiel. Ein umfassendes Friedensabkommen ist zwar noch nicht zustande gekommen. Aber die Kampfhandlungen im Osten des Landes wurden weitgehend eingestellt, der Konflikt eingefroren. Dadurch wurden Hunderte Menschenleben gerettet, der Alltag für Zehntausende Ukrainer wieder erträglicher.

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