Zum Hauptinhalt springen

«Der Westen war kein fairer Sieger»

Russlands Präsident Wladimir Putin spielt in der Ukraine mit seinen Muskeln. Geschichtsprofessor Carsten Goehrke sagt, wo und weshalb es in den Beziehungen zum Westen klemmt.

«Putin fühlt sich vom Westen ausgegrenzt»: Der russsische Präsident Wladimir Putin (Mitte) bei einer Sitzung mit Militärs in Sochi. (24. November 2014)
«Putin fühlt sich vom Westen ausgegrenzt»: Der russsische Präsident Wladimir Putin (Mitte) bei einer Sitzung mit Militärs in Sochi. (24. November 2014)
RIA-Novosti, Alexei Druzhinin, Keystone
1 / 1

Der Westen hat nach der Annexion der Krim Sanktionen gegen Moskau verhängt, doch die haben bisher nichts an der Ukrainepolitik des Kremls geändert. Was soll man tun mit Präsident Wladimir Putin?

Sanktionen allein reichen nicht. Das Hauptproblem an dieser Ost-West-Krise ist, dass Russland sich ausgegrenzt fühlt vom Westen und dass Putin in einer Trotzreaktion versucht, Störmanöver zu lancieren. Das hat nicht direkt mit der Ukraine zu tun, aber die Ukraine ist ein guter Hebel. Das Problem muss mit einer Mischung aus Druck, Verhandlungsbereitschaft und auch mit Angeboten an Russland begleitet werden, die wirtschaftlich oder politisch attraktiv sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.