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Deutsche empfinden Muslime als Belastung

Eine repräsentative Umfrage spricht eine deutliche Sprache: Eine Mehrheit der Deutschen findet, dass muslimische Zuwanderer zu viel kosten – und dem Land schaden.

Muslimische Einwanderer haben «wesentlich mehr gekostet als wirtschaftlich gebracht»: Strassenszene Anfang September in Berlin-Neukölln.
Muslimische Einwanderer haben «wesentlich mehr gekostet als wirtschaftlich gebracht»: Strassenszene Anfang September in Berlin-Neukölln.

Eine Mehrheit der Bürger sieht laut einer Allensbach-Umfrage muslimische Zuwanderer als Belastung für Deutschland. Wie die «Financial Times Deutschland» am Donnerstag aus der Umfrage berichtete, sagten 55 Prozent der Befragten, dass diese Einwanderergruppe «sozial und finanziell wesentlich mehr gekostet als wirtschaftlich gebracht» habe. Nur ein Fünftel zog eine positive Bilanz. In Ostdeutschland äusserten sich dem Bericht zufolge sogar 74 Prozent der Befragten skeptisch über muslimische Migranten, in Westdeutschland waren es 50 Prozent.

Ein Drittel der Befragten bundesweit stimmte der These zu, dass Deutschland über Migration «auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer» werde. Die Einwanderer seien schlechter gebildet und bekämen mehr Kinder. In Ostdeutschland stimmten 37 Prozent der Verdummungs-These zu, 33 Prozent widersprachen ihr.

Mit ähnlichen Thesen hatte der entlassene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin für erheblichen Wirbel gesorgt. Auch danach fragte das Institut: 60 Prozent der Befragten gaben Sarrazin überwiegend recht, 13 Prozent lehnten seine Thesen ab.

dapd/oku

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