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«Deutschland steht immer isolierter da»

Heute beraten die EU-Innenminister in Brüssel über die Flüchtlingskrise. Dabei tun sich neue Gräben auf, wie unser Korrespondent erklärt.

Schwierige Partnersuche: Deutschlands Innenminister Thomas de Maizière am Brüsseler Treffen. Foto: Laurent Dubrulé (Keystone)
Schwierige Partnersuche: Deutschlands Innenminister Thomas de Maizière am Brüsseler Treffen. Foto: Laurent Dubrulé (Keystone)

Heute sind in Brüssel die EU-Innenminister zusammengekommen. Hat das Treffen Fortschritte zur Lösung der Flüchtlingskrise gebracht?

Es ging vor allem darum, nach dem Streit der letzten Tage über den richtigen Weg und immer mehr nationale Alleingänge die Wogen zu glätten. Die Diskussion soll teils emotional und heftig verlaufen sein. Der griechische Innenminister kritisierte den Abschottungsgipfel Österreichs und der Balkanländer gestern in Wien, zu dem die Regierung in Athen demonstrativ nicht eingeladen war. Anhaltende Spannungen gibt es auch zwischen Wien und Berlin, seit Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann auf den Alleingang setzt und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Suche neu einer europäischen Lösung im Stich lässt. Der französische Innenminister war wiederum schlecht auf seinen belgischen Kollegen zu sprechen, weil dieser seit gestern an der gemeinsamen Grenze kontrollieren lässt.

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