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«Die Angst ist immer da»

Die Zahl rassistischer Gewalttaten in Griechenland explodiert geradezu. Die Übergriffe werden immer brutaler. Von eigenen Existenznöten geplagt, scheinen viele Griechen nach Sündenböcken zu suchen.

Die Partei ist in der Krise stark gewachsen: Ein Anhänger der Goldenen Morgenröte. (6. Mai 2012)
Die Partei ist in der Krise stark gewachsen: Ein Anhänger der Goldenen Morgenröte. (6. Mai 2012)
Keystone
Migranten werden teilweise beinahe gelyncht: Mitglieder der Partei Goldene Morgenröte bei einer Kundgebung. (23. April 2012)
Migranten werden teilweise beinahe gelyncht: Mitglieder der Partei Goldene Morgenröte bei einer Kundgebung. (23. April 2012)
Reuters
Sie fühlen sich bedroht und fürchten sich vor weiteren Repressionen: Migranten demonstrieren in Athen gegen Rassismus.(24. April 2012)
Sie fühlen sich bedroht und fürchten sich vor weiteren Repressionen: Migranten demonstrieren in Athen gegen Rassismus.(24. April 2012)
Reuters
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Für den jungen Mann aus Bangladesh kam der Angriff aus heiterem Himmel. Als der 28-Jährige neulich nachmittags in Mülltonnen nach Altmetall suchte, fielen zwei Frauen und ein Mann mit dem Messer über ihn her. Mit einer klaffenden Wunde im Bein kam er ins Spital.

Für die ermittelnde Polizei ist es ein weiterer Fall rechtsextremistischer Gewalt, wie sie im krisengeplagten Griechenland immer weiter zunimmt. Die Zahl rassistischer Gewalttaten ist Menschenrechtsgruppen zufolge im letzten Jahr geradezu explodiert – mit einem bemerkenswerten Anstieg seit den Wahlen im Mai und Juni, bei denen die rechtsextreme Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) kräftig zulegte.

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