Zum Hauptinhalt springen

Die Berlusconi-Show in Tripolis

Die Einigung zwischen der Schweiz und Libyen, die die Heimreise von Max Göldi ermöglichte, war auch ein Schmierenstück – mit Italiens Ministerpräsident in einer Hauptrolle.

Dicke Freunde: Muammar al-Ghadhafi und Silvio Berlusconi.
Dicke Freunde: Muammar al-Ghadhafi und Silvio Berlusconi.
Keystone

Der gestrige Sonntag dürfte ganz nach dem Geschmack von Silvio Berlusconi verlaufen sein. Der begnadete Selbstdarsteller, der sich gerne als internationaler Friedensstifter rühmt, reiste nach Tripolis, als höchste Vertreter der Schweiz, Libyen und EU um ein Abkommen rangen. Am liebsten hätte Berlusconi Max Göldi persönlich aus dem Land geführt. Dieser Triumph blieb ihm aber versagt. Göldi kehrte ohne Berlusconi in die Schweiz zurück. Es gibt nicht einmal Fotos, die Berlusconi und Göldi gemeinsam zeigen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.