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Die Brandstifter von Moria

Das Feuer in einem ­Auffanglager auf Lesbos wurde offenbar von ­Flüchtlingen gelegt. Der Bürgermeister kritisiert die Regierung in Athen.

Starke Winde fachten das Feuer zusätzlich an: Tausende Flüchtlinge mussten das Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos verlassen. (19. September 2016)
Starke Winde fachten das Feuer zusätzlich an: Tausende Flüchtlinge mussten das Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos verlassen. (19. September 2016)
Michael Schwarz/AP, Keystone
Bewohner sehen mit ihrem Hab und Gut den Flammen zu.
Bewohner sehen mit ihrem Hab und Gut den Flammen zu.
Michael Schwarz/AP, Keystone
Im Flüchtlingslager «Moria» hielten sich 3000 bis 4000 Schutzsuchende auf. (Archivbild)
Im Flüchtlingslager «Moria» hielten sich 3000 bis 4000 Schutzsuchende auf. (Archivbild)
Petros Giannakouris, Keystone
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Moria ist abgebrannt. Es geht hier nicht um das kleine Dorf auf Lesbos mit den engen Strassen. Es geht um Moria, die vorläufige Endstation. Nach aussen ist das Lager durch meterhohe Betonwälle geschützt. Drinnen ist Moria ein Provisorium mit Plastikhütten in Schnellbauweise, Zelten und Bürocontainern. Der Stacheldraht erweckt den Eindruck: Das ist eher ein Gefängnis.

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