Zum Hauptinhalt springen

Die Ehehölle

Jacqueline Sauvage wurde für den Mord an ihrem Mann begnadigt. Für ihre Anwältinnen dauert der Kampf an.

Von Martina Meister, Paris
Janine Bonaggiunta (hinten links) und Nathalie Tomasini (hinten Mitte) und die drei Töchter von Jacqueline Sauvage nach einem Gespräch mit Präsident François Hollande im Elysée-Palast. Foto: Maxppp, Keystone
Janine Bonaggiunta (hinten links) und Nathalie Tomasini (hinten Mitte) und die drei Töchter von Jacqueline Sauvage nach einem Gespräch mit Präsident François Hollande im Elysée-Palast. Foto: Maxppp, Keystone

Jacqueline Sauvage sitzt in einer neuen Zelle. Am 8. Februar ist sie in die Haftanstalt Réau verlegt worden, in einem Vorort im Süden von Paris. Hier wartet sie auf ihre Freilassung. Psychologen sollen prüfen, ob sie wirklich nicht gefährlich ist. Juristen werden Formulare ausfüllen. Es werden viele Stempel, viele Unterschriften nötig sein, bis das Tor der Haftanstalt hinter ihr zufällt. Wenn alles gut läuft, ist sie Mitte April draussen, nach drei Jahren hinter Gittern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen