Zum Hauptinhalt springen

«Es gibt kein Land, das gut mit Immigration umgeht»

Justin Welby, Oberhaupt der Kirche von England, ist überzeugt, dass nur eine religiöse Gesellschaft Radikalisierung verhindern kann.

Mit Justin Welby sprach Michael Meier
Er beklagt den religiösen Analphabetismus: Justin Welby, Erzbischof von Canterbury. Foto: Adrian Moser
Er beklagt den religiösen Analphabetismus: Justin Welby, Erzbischof von Canterbury. Foto: Adrian Moser

Gestern haben in Brüssel die Verhandlungen zum britischen EU- Austritt begonnen. Was kann die Kirche von England für Migranten aus Polen oder Portugal tun?

Ich mache keine Parteipolitik. Zudem wissen wir noch nicht, wie der Brexit aussehen wird. Gerade was die Migranten anbelangt. Die meisten Briten sagen: Wer schon in England lebt, soll unter den gleichen Bedingungen hier weiterleben können. Es sollte sich nichts ändern für Leute aus der Europäischen Union. Die grosse Mehrheit bleibt ja nicht für immer bei uns, sondern nur für drei bis fünf Jahre. Aber in Zukunft wird der freie Personenverkehr sehr kompliziert werden. Grossbritannien muss ein grosszügiges Land bleiben, das mit dem Rest der Welt verbunden ist. Wir dürfen keine Mauer bauen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen