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«Die EU macht Angebote, die man nicht versteht»

Die vom Krieg gebeutelte Ukraine hofft am Gipfel in Riga auf ein deutliches Zeichen der EU. Sie wird enttäuscht werden, sagt Korrespondent Stephan Israel.

Mit Stephan Israel sprach Luca De Carli

Zum Auftakt des Gipfels in Riga stellt die ukrainische Regierung klare Forderungen: Aussicht auf einen EU-Beitritt und ab 2016 visafreies Reisen in der EU. Werden sie erfüllt?

Die Erwartungen sind zu hoch. Das Risiko ist gross, dass die Ukraine und die anderen Staaten der östlichen Partnerschaft von der EU enttäuscht werden. Gerade zur Frage nach den Aussichten auf einen Beitritt zur Union, hat sich Brüssel stets bedeckt gehalten und klare Aussagen vermieden.

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