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Die IS-Fanatiker zu lange ignoriert

Die Türkei hat den Kampf gegen den IS hintertrieben. Mit dem Anschlag in Suruc ist diese Politik gescheitert.

MeinungMike Szymanski
Angehörige von Anschlagsopfern trauern in Suruc. Foto: Reuters
Angehörige von Anschlagsopfern trauern in Suruc. Foto: Reuters

Der Anschlag von Suruç trifft die Türkei ins Herz. Mindestens 32 junge Männer und Frauen kamen ums Leben, als am Montag der Terror über die kleine Stadt kam, die nur wenige Kilometer entfernt von der syrischen Grenze liegt. Eine Bombe riss die Männer und Frauen einer sozialistischen Jugendbewegung in den Tod. Sie waren aus den grossen Städten des Landes gekommen, um in ihren Sommerferien ein gutes Werk zu vollbringen. Sie wollten helfen, die syrische Stadt Kobane wieder aufzubauen, nachdem kurdische Kämpfer sie den Milizen des Islamischen Staates (IS) entrissen hatten.

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