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7 Orte des Pariser Terrors – die Karte

Die Anschlagsserie in Paris richtete sich gegen mehrere Punkte in der französischen Hauptstadt: Eine Konzerthalle, das Stade de France und der berühmte Place de la République.

Die Welt trauert: Hunderte Franzosen und Japaner versammeln sich bei der Französischen Botschaft in Tokyo zur Trauer.
Die Welt trauert: Hunderte Franzosen und Japaner versammeln sich bei der Französischen Botschaft in Tokyo zur Trauer.
20 Minuten, Leserreporter
Europäische Hauptstädte verstärken die Sicherheitskontrollen: Französische Polizisten kontrollieren Autos in Menton. (14. November)
Europäische Hauptstädte verstärken die Sicherheitskontrollen: Französische Polizisten kontrollieren Autos in Menton. (14. November)
Boris Horvat, AFP
Rettungskräfte evakuieren eine Frau aus dem Bataclan Theater und bringen sie in Sicherheit.
Rettungskräfte evakuieren eine Frau aus dem Bataclan Theater und bringen sie in Sicherheit.
Thibault Camus, AFP
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Offenbar war die Terrorwelle, von der Paris am Freitagabend heimgesucht wurde, gegen verschiedene Orte in den inneren Bezirken gerichtet. Ein Überblick:

Stade de France: Vor dem Stadion, in dem die deutsche Fussball-Nationalmannschaft an jenem Abend ein Freundschaftsspiel gegen die französische Auswahl bestreitet, kommt es zeitgleich zu zwei Selbstmordanschlägen und einer Bombenexplosion. Die Attacken ereignen sich unweit von zwei Stadionausgängen und einem McDonald's-Restaurant, wie Gregory Goupil von der Alliance Police Nationale mitteilt. Mindestens drei Menschen kommen dabei um. Präsident François Hollande, der Spiele der Nationalmannschaft oft persönlich verfolgt, wird aus dem Stadion gebracht. Die 80'000 Zuschauer fassende Arena wurde für die Fussball-Weltmeisterschaft 1998 gebaut.

Einkaufshalle «Les Halles»: Hier kam es gemäss Radiosender «Europe 1» zu einer Schiesserei. Die Einkaufshalle befindet sich in der Nähe des Louvre.

Konzerthalle Bataclan: Die Halle gilt als eine der beliebtesten Adressen für Musikevents in der Metropole, eine Vielzahl von Bands gastiert im Bataclan. Am Freitagabend sollte es die kalifornische Band «Eagles of Death Metal» sein. Mit Maschinengewehren bewaffnete Angreifer feuern zunächst auf Cafés vor dem Gebäude, dann dringen sie in die Halle ein und schiessen auf das panische Publikum, wie der Pariser Polizeipräfekt Michel Cadot berichtet. Als die Polizei einrückt, bringen sie ihre Sprengstoffgürtel zur Detonation, töten sich so selbst und lösen Explosionen aus. Es sterben rund 100 Menschen. Die Gegend rund um das Bataclan ist wie viele andere Orte, die am Freitag attackiert worden, für ihr dynamische Nachtleben bekannt. Der Club befindet sich auf dem hippen Boulevard Voltaire, wo sich die 10., 11. und 3. Arrondissements kreuzen.

Sondereinheiten und Rettungssanitäter vor Ort: Terror im Quartier des Konzertsaals Bataclan.
Sondereinheiten und Rettungssanitäter vor Ort: Terror im Quartier des Konzertsaals Bataclan.
AFP
«Bleiben Sie zu Hause»: Auf Anzeigetafeln kommunizieren die Behörden mit den Bewohnern von Paris.
«Bleiben Sie zu Hause»: Auf Anzeigetafeln kommunizieren die Behörden mit den Bewohnern von Paris.
AFP
Menschen wurden in Bussen aus dem Quartier Bataclan abtransportiert.
Menschen wurden in Bussen aus dem Quartier Bataclan abtransportiert.
AFP
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Rue de Charonne: Auf die Terrasse des traditionsreichen Strassencafés an der Rue de Charonne regnet ein Kugelhagel nieder. Mindestens 18 Menschen werden dabei laut der Staatsanwaltschaft getötet. Einsatzkräfte ziehen Planen über die auf dem Bürgersteig liegenden Leichen. Der Name des Cafés lehnt sich an den Ausdruck «Le Belle Epoque» an, der eine Zeitspanne in Europa von etwa 30 Jahren um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert beschreibt.

Place de la République: Auch in der Nähe dieses symbolträchtigen Platzes in der Innenstadt soll es vor einem Restaurant zu Schiessereien gekommen sein.

Boulevard Voltaire: Auf der Strasse zwischen Platz der Republik und Nation im Osten der Stadt wurde ein Mensch getötet.

Le Carillonundle Petitcambodge: Le Carillon, eine Café-Bar, und das nahe gelegene kambodschanische Restaurant Le Petit Cambodge werden offenbar beide von bewaffneten Angreifern heimgesucht. Es gibt laut der Staatsanwaltschaft rund 14 Tote und mehrere Schwerverletzte. Zeugen berichten, sie hätten die Schüsse zunächst für Feuerwerk gehalten, ehe sie die ernste Lage erkannt und ein Versteck gesucht hätten oder geflohen seien. Le Carillon und Le Petit Cambodge befinden sich an der Kreuzung Rue Bichat und Rue Alibert.

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