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«Die Nato ist gespalten punkto Russland»

Es stimme nicht, dass die Nato-Länder angesichts der Ukraine-Krise näher zusammenrückten, sagt Sicherheitsexperte Otfried Nassauer. Die Spannungen würden eher noch zunehmen.

Britische Elitesoldaten während der Nato-Übung «Spring Storm» im Mai in Estland. Foto: Getty Images
Britische Elitesoldaten während der Nato-Übung «Spring Storm» im Mai in Estland. Foto: Getty Images

Die Nato trifft sich in Wales zum Gipfel. Es ist ein Krisengipfel wegen der russischen Aggression in der Ukraine. Rückt die Militärallianz nun wieder enger zusammen?

Sie glaubt es, weil sie sich gegen eine neue Bedrohung wendet. Tatsächlich aber nehmen die Spannungen im Bündnis zu. Denn die Nato ist gespalten wegen Russland respektive in der Frage, wie man mit Wladimir Putin umgehen soll. Offen ist, ob sich angesichts der Ukrainekrise das konfrontative ­Lager durchsetzt oder jenes, das eine Kooperation mit Moskau anstrebt. ­Sicher aber werden sich Risse zeigen.

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