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Die atomare Bedrohung wird unterschätzt

Sie taucht wieder auf. Die Atombombe. In Militärbudgets und in Worten. Was wir bräuchten, wäre eine nukleare Vernunft.

Ein französischer Atombombentest auf dem Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien (Juli 1970). Bild: Keystone/AP
Ein französischer Atombombentest auf dem Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien (Juli 1970). Bild: Keystone/AP

Am Anfang war der Jubel, die Freude darüber, dass zwei Bomben ausreichten, um einen Weltkrieg zu beenden. Die erste traf am 6. August 1945 die japanische Stadt Hiroshima. Sie war auf die Zielliste gekommen, weil kaum alliierte Kriegsgefangene in der Umgebung inhaftiert worden waren. Die zweite traf drei Tage später Nagasaki. Nazi-Deutschland hatte da schon kapituliert. Sonst würde man heute womöglich in Berlin an die Schrecken des Atomkrieges erinnern.

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