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Die Offenheit zahlt sich aus

Polen erwartet hohen Besuch: Heute kommt der russische Staatschef Medwedew, morgen der deutsche Präsident Wulff. Von den neuen Partnerschaften profitieren alle.

Annäherung: Premier Tusk, Kanzlerin Merkel und Premier Putin.
Annäherung: Premier Tusk, Kanzlerin Merkel und Premier Putin.
Reuters

Um die Chancen der Gegenwart zu ermessen, lohnt sich mitunter ein Blick in die Vergangenheit. Gerade einmal vier Jahre ist es her, da trieben die Kaczynski-Zwillinge halb Europa zur Verzweiflung. Das Bruderpaar an der polnischen Staatsspitze machte gegen den EU-Verfassungsvertrag mobil und diente sich zugleich dem Amerika des Kriegspräsidenten George W. Bush an. Mit Begeisterung forcierte Warschau damals Washingtons Pläne für einen Raketenschild in Osteuropa. Besonders gern aber stichelten die Kaczynskis gegen Deutsche und Russen. Von den «historischen Feinden» war die Rede, gegen die man sich wappnen müsse.

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