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«Die Pro-Europäer merkten, was es zu verlieren gibt»

«Die Menschen hatten dieses Mal das Gefühl: Es geht um was!», sagt Swen Hutter. Dazu beigetragen haben dürften auch die Klimaproteste, hier in Berlin.

Die Volksparteien haben in ganz Europa massiv an Stimmen eingebüsst. Überrascht Sie der Ausgang der Europawahl?

Die Grünen haben ihren Erdrutschsieg also den Jugendlichen von den Fridays for Future verdanken, die zum Teil noch nicht einmal wählen durften, weil sie zu jung sind?

Worum ging es dann?

Gegen wen wird da mobilisiert?

Die Wahlbeteiligung in Deutschland ist bei dieser Europawahl massiv gestiegen, ähnlich sieht es in den anderen Mitgliedstaaten aus.

In dieser Parteienlandschaft gibt es auch viele rechtspopulistische Parteien, wie die AfD in Deutschland oder die FPÖ in Österreich. Die FPÖ hat in Österreich leicht verloren. Die AfD hat leicht zugelegt, aber nicht in dem Masse, das teilweise erwartet wurde. Ist der Höhenflug der Rechtspopulisten in Deutschland und Österreich vorerst gestoppt?

Aber in Europa geht es doch jetzt vor allem um Klimapolitik – ein Themenfeld, auf dem rechtspopulistische Parteien bislang wenig zu bieten hatten.

Insgesamt werden nach dieser Wahl deutlich mehr EU-Skeptiker im Parlament sitzen. Was ist von ihnen zu erwarten?