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«Die Rechtsnationalen tangieren die EU zurzeit nicht ernsthaft»

Die Rechtspopulisten können sich nicht zu einer Fraktion im Europaparlament zusammenraufen. Historiker Georg Kreis freuts. Er befürchtet aber, dass sie ihren Einfluss bald auf andere Art ausweiten.

Schwierige Zusammenarbeit der radikalen Rechten Europas: Marine Le Pen (l.) sieht Geert Wilders an bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Den Haag. (13. November 2013)
Schwierige Zusammenarbeit der radikalen Rechten Europas: Marine Le Pen (l.) sieht Geert Wilders an bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Den Haag. (13. November 2013)
Martijn Beekman, AFP

Marine Le Pen und Geert Wilders haben es nicht geschafft, eine Fraktion im Europäischen Parlament zu bilden. Woran sind sie gescheitert?

Es ist eigentlich nicht erstaunlich, dass Rechtsradikale, die nationalistisch und selbstbezogen agieren, Mühe haben, mit anderen zu kooperieren. Und doch gibt es eine transnationale Internationale der Nationalisten. Es wäre also auch denkbar gewesen, dass sie zusammenfinden. Aber die Dogmatik der äussersten Rechten erschwert das natürlich.

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