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Die Regionalwahlen sind Renzis Barometer

Wohin geht es mit Italien? Die Bürger haben es bei den kommunalen Wahlen in der Hand. Spannend: Silvio Berlusconis Partei könnte abstürzen.

Die Regionalwahlen sind ein Gradmesser für ihn: Der italienische Premier Matteo Renzi. (20. Mai 2015)
Die Regionalwahlen sind ein Gradmesser für ihn: Der italienische Premier Matteo Renzi. (20. Mai 2015)
Pierre Teyssot, AFP

20 Millionen Italiener können an bei Wahlen in sieben Regionen und mehreren Kommunen des Landes ihre Stimme abgeben. Die Wahllokale haben seit 7.00 Uhr geöffnet.

In den Regionen Venetien, Ligurien, Toskana, den Marken, Umbrien, Kampanien und Apulien sowie in mehr als 1000 Kommunen können die Wähler bis 23.00 Uhr ihre Stimme abgeben. Die Abstimmung gilt auch als wichtiger Gradmesser für die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi, der seit etwa 15 Monaten im Amt ist.

Mit Spannung wird zudem erwartet, wie die rechtspopulistische Lega Nord mit ihrem Chef Matteo Salvini abschneidet. Silvio Berlusconi und seiner Forza Italia (FI) droht den Umfragen zufolge ein schwaches Ergebnis in vielen Regionen. Erste Hochrechnungen soll es in der Nacht geben, Gesamtergebnisse werden erst am Montag erwartet.

In der süditalienischen Region Kampanien könnte Renzi im Falle eines Sieges eine Blamage drohen, da der Kandidat seiner Demokratischen Partei (PD), Vincenzo de Luca, wegen Amtsmissbrauchs verurteilt ist und nach einer Amtsübernahme zum Rücktritt gezwungen werden könnte.

SDA/rsz

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