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Schweiz schaffte Attentäter aus

Der in Paris erschossene IS-Fanatiker und Seriendelinquent aus Tunesien hatte in der Schweiz um Asyl gebeten. Doch nach fünf Monaten wurde er nach Italien ausgeschafft.

Getötet bei Attentatsversuch am 7. Januar 2016 in Paris: Ein Polizeiroboter nähert sich der Leiche von Tarek Belgacem, um allfälligen Sprengstoff aufzuspüren.
Getötet bei Attentatsversuch am 7. Januar 2016 in Paris: Ein Polizeiroboter nähert sich der Leiche von Tarek Belgacem, um allfälligen Sprengstoff aufzuspüren.
AFP

Am Jahrestag des Anschlags auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» stürmte ein Islamist mit einem Metzgerbeil und «Allahu akbar»-Rufen auf Polizisten vor einem Kommissariat in Paris. Das versuchte Attentat endete im Kugelhagel der angegriffenen Polizei. Gemäss den französischen Sicherheitsbehörden handelte es sich beim erschossenen Attentäter um einen 24-jährigen Tunesier namens Tarek Belgacem. Zuletzt lebte der junge Mann in Deutschland. In der Flüchtlingsunterkunft in Recklinghausen war Belgacem aber als Syrer registriert: Er nannte sich Walid Salihi.

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