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Die Stadt der Genies

Gemäss Maturitätsprüfungen ist Italiens Süden schlauer als der Norden. In einer Stadt scheint der Boden für Genies besonders fruchtbar. Was ist dran?

Bereitet Kopfzerbrechen: Im Süden Italiens schneiden die Maturanden bei den Prüfungen besser ab als im Norden.
Bereitet Kopfzerbrechen: Im Süden Italiens schneiden die Maturanden bei den Prüfungen besser ab als im Norden.
Keystone

Das darf doch nicht wahr sein! Da unternehmen italienische Eltern alles Mögliche und Unmögliche, um ihren Nachwuchs an den renommiertesten Gymnasien ihrer Wohnorte unterzubringen. Etwa am Liceo Righi in Bologna. Oder am Mamiani in Rom. Oder am Parini in Mailand. Oder am Alfieri in Turin. Oder . . .

Und dann das: In der Rangliste der Bestnoten an den Maturitätsprüfungen tauchen diese vermeintlichen Eliteschulen allesamt nur unter «ferner liefen» auf. Den Höchstwert «cento e lode» – das «summa cum laude» der italienischen Gymnasien – erhielten am Parini nur vier Maturanden. Beim Alfieri waren es fünf. Mit je sechs Maximalbewertungen belegen das Mamiani und das Righi gerade einmal Rang 124 in der nationalen Rangordnung. Che vergogna, welche Schande!

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