Zum Hauptinhalt springen

«Die toten Kinder sind nicht mehr auf Utøya, ihr Geist schon»

Wieso stritten sich die Eltern der Breivik-Opfer und die Arbeiterpartei? Wie verarbeitet Norwegen den Terror? Die Autorin Åsne Seierstad antwortet.

Das erste Ferienlager seit dem Anschlag: Mitglieder der jungen Arbeiterpartei AUF auf der Insel Utøya (7. August 2015).
Das erste Ferienlager seit dem Anschlag: Mitglieder der jungen Arbeiterpartei AUF auf der Insel Utøya (7. August 2015).
Odd Andersen, AFP
Streit mit den Eltern der Opfer: AUF-Anführer Maini Hussaini (vorne links) wollte am ersten Jahrestag der Tragödie keine Eltern auf der Insel (7. August 2015).
Streit mit den Eltern der Opfer: AUF-Anführer Maini Hussaini (vorne links) wollte am ersten Jahrestag der Tragödie keine Eltern auf der Insel (7. August 2015).
Vidar Ruud/NTB Scanpix via AP
(7. August 2015).Jonas Gahr Støre, leader of Norwegian Labour Party, waves to the audience during the Labour Party Youth Division ( AUF ) first summer session on the Utoya Island since the 2011 bloodbath, on August 8, 2015. On July 22, 2011 far-right extremist Anders Behring Breivik massacred 69 people on the island. AFP PHOTO / NTB SCANPIX / AUDUN BRAASTAD ++ NORWAY OUT
(7. August 2015).Jonas Gahr Støre, leader of Norwegian Labour Party, waves to the audience during the Labour Party Youth Division ( AUF ) first summer session on the Utoya Island since the 2011 bloodbath, on August 8, 2015. On July 22, 2011 far-right extremist Anders Behring Breivik massacred 69 people on the island. AFP PHOTO / NTB SCANPIX / AUDUN BRAASTAD ++ NORWAY OUT
AFP
1 / 9

Über Extremismus und Terroranschläge hatte Åsne Seierstad, Jounalistin und Buchautorin, schon früher geschrieben. Doch nie über das eigene Land. Bis am 22. Juli 2011 Anders Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der norwegischen Insel Utøya umbrachte. Seierstad verfolgte das Gerichtsverfahren gegen ihn, sprach mit Überlebenden, Angehörigen der Opfer und Menschen, die Breivik gekannt haben. In ihrem Buch «One of us», das kommendes Jahr auf Deutsch erscheinen soll, portraitiert die Norwegerin Breivik und rekonstruiert die Tat. Sie erzählt auch die Geschichten der jungen Menschen, die auf der Insel waren, als es passierte. In ihrem Wohnzimmer in Oslo spricht sie nun über das Sommerlager, das an diesem Wochenende zum ersten Mal wieder auf Utøya stattfindet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.