Zum Hauptinhalt springen

Die unsportliche Attacke der Sportministerin

Rama Yade, die französische Staatssekretärin für Sport, hat einen Politiker, der Interesse an ihrem Posten signalisiert hat, recht heftig heruntergeputzt.

Fühlte sich angegriffen und konterte erbarmungslos: Rama Yade.
Fühlte sich angegriffen und konterte erbarmungslos: Rama Yade.
Reuters

Angesichts der geplanten Neugestaltung der französischen Regierung im kommenden Herbst versuchen verschiedene Politiker, sich möglichst vorteilhaft in Szene zu setzen. Wie die französische Zeitung «Nouvel Observateur» auf ihrer Website schreibt, signalisieren diverse Mitglieder der Regierungspartei ihr Interesse für Posten, die neu besetzt werden könnten.

So auch David Douillet, ein ehemaliger Judoka und Parlamentarier für die UMP, der jüngst gegenüber den französischen Medien sagte, dass falls ihm Nicolas Sarkozy den Posten des Staatssekretärs für Sport anbieten würde, er nicht ablehnen würde. Er wolle dem Allgemeinwohl dienen.

Die zierliche Politikerin ist das eigentliche Schwergewicht

Nur hatte Douillet anscheinend seine Rechnung ohne Rama Yade, die jetzige Inhaberin des Postens gemacht. Die Staatssekretärin für Sport, die für ihre bissigen Kommentare bekannt ist – sie hatte etwa nach dem WM-Skandal der französischen Fussballmannschaft gesagt, dass die Spieler wohl zu viel verdienten – konterte den Angriff umgehend.

Yade meinte zu den Ambitionen des ehemaligen Judokas trocken, dass Douillet wohl eher den schwarzen Gürtel für Lächerlichkeit verdient habe. So schreibt der «Nouvel Observateur» denn auch, dass im Vergleich der beiden wohl eher sie das politische Schwergewicht sei. Habe Douillet doch bisher eher durch seine vielen Absenzen in der Nationalversammlung und die drohende Busse für sein Fehlen von sich reden gemacht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch