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«Die Vermittlerrolle könnte auf die Schweiz zukommen»

Kann Deutschland im Ringen um eine Entschärfung des Krim-Konflikts eine entscheidende Rolle spielen? Und kann Merkel beschwichtigend auf Putin einwirken? Einschätzungen von Experte Hans-Henning Schröder.

Steigt die Gefahr? Eine Frau demonstriert in Kiew gegen einen möglichen Krieg. (23. März 2014)
Steigt die Gefahr? Eine Frau demonstriert in Kiew gegen einen möglichen Krieg. (23. März 2014)
Reuters
In Kiew fürchtet man, dass Russland die ganze Ukraine erobern will: Nicht gekennzeichnete Soldaten dringen mit einem Panzer auf die ukrainische Luftwaffenbasis in Belbek bei Sewastopol ein.
In Kiew fürchtet man, dass Russland die ganze Ukraine erobern will: Nicht gekennzeichnete Soldaten dringen mit einem Panzer auf die ukrainische Luftwaffenbasis in Belbek bei Sewastopol ein.
Shamil Zhumatov, Reuters
Gespenstische Szenen: Soldaten in Balaklawa auf der Krim. (1. März 2014)
Gespenstische Szenen: Soldaten in Balaklawa auf der Krim. (1. März 2014)
VIKTOR DRACHEV, AFP
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Führende Medien wie die «New York Times» oder der «Spiegel» sind der Ansicht, dass Deutschland eine besondere Rolle im Krim-Konflikt zukommt. Kann Deutschland in der Ukraine vermitteln? Nein. Deutschland kann nicht als Vermittler auftreten. Mit seiner Betonung auf deutsche und EU-Interessen ist Deutschland zu sehr Partei. Als Vermittler kommen internationale Organisationen wie die UNO oder die OSZE infrage. Da die Schweiz derzeit die OSZE-Präsidentschaft innehat, könnte die Vermittlerrolle in der Ukraine letztlich auf sie zukommen. Was Deutschland tun kann, ist, den Weg zu Gesprächen zwischen den Konfliktparteien zu bereiten.

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