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Die waffenfreundlichsten Nationen der Welt

Die zehn Nationen mit der höchsten Schusswaffendichte könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Schweiz rangiert weit oben, gleich hinter einem Land mit bürgerkriegsähnlichen Unruhen.

Unangefochtene Nummer eins der Welt, wenn es um Waffenbesitz geht. Auf 100 Einwohner kommen 90 Gewehre und Pistolen. Das Land der Freiheit hat seit jeher eine ausgeprägte Waffenkultur. Was sich auch in der Kriminalität niederschlägt: In 67 Prozent aller Mordfälle sind Feuerwaffen im Spiel. Immer wieder kommt es auch zu verheerenden Amokläufen mit Waffen: Jüngstes trauriges Beispiel ist der Amoklauf in Tucson, Arizona. Dennoch weisen die USA die wohl stärkste Waffenlobby der Welt auf. Die National Rifle Association, der auch Prominente angehören, weist nach eigenen Angaben 42 Millionen Mitglieder auf. (im Bild: Eine Familie begutachtet das Angebot am Meeting der NRA in Orlando in 2003.)
Unangefochtene Nummer eins der Welt, wenn es um Waffenbesitz geht. Auf 100 Einwohner kommen 90 Gewehre und Pistolen. Das Land der Freiheit hat seit jeher eine ausgeprägte Waffenkultur. Was sich auch in der Kriminalität niederschlägt: In 67 Prozent aller Mordfälle sind Feuerwaffen im Spiel. Immer wieder kommt es auch zu verheerenden Amokläufen mit Waffen: Jüngstes trauriges Beispiel ist der Amoklauf in Tucson, Arizona. Dennoch weisen die USA die wohl stärkste Waffenlobby der Welt auf. Die National Rifle Association, der auch Prominente angehören, weist nach eigenen Angaben 42 Millionen Mitglieder auf. (im Bild: Eine Familie begutachtet das Angebot am Meeting der NRA in Orlando in 2003.)
Reuters
Handfeuerwaffen gehören zum Alltagsbild in Jemen. Dies trotz Gesetzen, die 2005 und 2007 erneuert wurden und eine Registrierung erfordern sowie das öffentliche Tragen von Waffen verbieten. Dass Jemeniten mit Gewehren durch die Stadt laufen, ist nicht ungewöhnlich. Ebenso wenig, dass an Hochzeiten und anderen Festen «Freudenschüsse» abgegeben werden. Eine Kalaschnikov ist gemäss «Foreign Policy» auf einem gewöhnlichen Markt für zwischen 500 und 1500 Dollar erhältlich. Dieser lockere Umgang mit Waffen hat seinen Preis: 2000 Jemeniten verlieren jedes Jahr ihr Leben bei Vorfällen mit Feuerwaffen, eine erstaunlich hohe Zahl für ein Land mit nur rund 23 Millionen Einwohnern. Dazu kommt eine hohe Zahl unregistrierter Waffen, gewissen Schätzungen zufolge sollen es drei Waffen pro Person sein. (im Bild: öffentlicher Park in San'a, Jemen)
Handfeuerwaffen gehören zum Alltagsbild in Jemen. Dies trotz Gesetzen, die 2005 und 2007 erneuert wurden und eine Registrierung erfordern sowie das öffentliche Tragen von Waffen verbieten. Dass Jemeniten mit Gewehren durch die Stadt laufen, ist nicht ungewöhnlich. Ebenso wenig, dass an Hochzeiten und anderen Festen «Freudenschüsse» abgegeben werden. Eine Kalaschnikov ist gemäss «Foreign Policy» auf einem gewöhnlichen Markt für zwischen 500 und 1500 Dollar erhältlich. Dieser lockere Umgang mit Waffen hat seinen Preis: 2000 Jemeniten verlieren jedes Jahr ihr Leben bei Vorfällen mit Feuerwaffen, eine erstaunlich hohe Zahl für ein Land mit nur rund 23 Millionen Einwohnern. Dazu kommt eine hohe Zahl unregistrierter Waffen, gewissen Schätzungen zufolge sollen es drei Waffen pro Person sein. (im Bild: öffentlicher Park in San'a, Jemen)
Keystone
In Schweden gibt es rund 300'000 registrierte Jäger. Sie können vier bis sechs Gewehre besitzen. Der Besitz von Pistolen hingegen ist streng reguliert und nur Mitgliedern von Schützenvereinen erlaubt. Die Kriminalität mit Waffen nimmt allerdings stark zu. Im Jahr 2005 wurden allein aus Malmö von 50 Schiessereien berichtet, die meisten unter Immigranten und mit unregistrierten Waffen, wie «Foreign Policy» schreibt. Polizei und Medien fordern deshalb härtere Strafen bei illegalem Waffenbesitz. (im Bild: die schwedische Wache bei einem Empfang für Prinzessin Victoria 2010)
In Schweden gibt es rund 300'000 registrierte Jäger. Sie können vier bis sechs Gewehre besitzen. Der Besitz von Pistolen hingegen ist streng reguliert und nur Mitgliedern von Schützenvereinen erlaubt. Die Kriminalität mit Waffen nimmt allerdings stark zu. Im Jahr 2005 wurden allein aus Malmö von 50 Schiessereien berichtet, die meisten unter Immigranten und mit unregistrierten Waffen, wie «Foreign Policy» schreibt. Polizei und Medien fordern deshalb härtere Strafen bei illegalem Waffenbesitz. (im Bild: die schwedische Wache bei einem Empfang für Prinzessin Victoria 2010)
Reuters
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Die USA beklagt ihren neuesten Amoklauf, die Schweiz debattiert über Sinn und Unsinn der Waffeninitiative: Das Thema Waffenbesitz wird derzeit heiss diskutiert. Erstaunlich dabei: Zu den Nationen mit der höchsten Schusswaffendichte zählen sich sowohl höchst demokratische und sichere Staaten wie die Schweiz und Finnland, aber auch Risiko-Staaten wie Jemen oder Irak. Basierend auf der «Small Arms Survey 2007» hat das Magazin «Foreign Policy» die zehn waffenfreundlichsten Nationen aufgelistet. Während in den einen Ländern die Schusswaffen eine grosse Bedrohung darstellen, scheinen sie in anderen die Kriminalität nur geringfügig zu beeinflussen. Welches die zehn Top-Waffennationen sind, sehen Sie in der Bildstrecke.

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