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Die Wut im Angesicht des Todes

Seit er in der Talkshow von Günther Jauch eine Schweigeminute für die ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer einforderte, ist Harald Höppner berühmt. Er will nicht untätig bleiben, während Hunderte sterben.

Harald Höppner in dem Fischkutter, der mit Hunderten von Rettungsinseln und einem Arzt auf dem Weg ins Mittelmeer ist. Foto: Kristoffer Finn (Stern, laif)
Harald Höppner in dem Fischkutter, der mit Hunderten von Rettungsinseln und einem Arzt auf dem Weg ins Mittelmeer ist. Foto: Kristoffer Finn (Stern, laif)

Ein Laden in Berlin-Prenzlauer Berg. Es riecht nach Räucherstäbchen, und ­zwischen Batikhosen und steinernen Buddhas steht plötzlich ein unrasierter Zweimetermann mit weit aufgerissenen Augen in einem Jungsgesicht. Es ist der Betreiber dieses Ladens für Textilien, Möbel und Krimskrams aus der Dritten Welt. Ein Schlaks in Jeans, ausgeleiertem Wollpulli und Trekkingschuhen. «Hi», sagt er, «ich bin Harald.»

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