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«Diese Männer erledigen nur die Drecksarbeit»

In Kiew eskaliert die Gewalt: Bei Ausschreitungen in der ukrainischen Hauptstadt sind mehrere Menschen getötet worden. Ukraine-Experte Ewald Böhlke kommentiert die Lage vor Ort.

Anna Jikhareva
Nicht mehr in der Kälte des Unabhängigkeitsplatzes in Kiew trägt er seine Parolen vor, sondern im gediegenen Ambiente der diplomatischen Hochkultur: Klitschko in München. (1. Februar 2014)
Nicht mehr in der Kälte des Unabhängigkeitsplatzes in Kiew trägt er seine Parolen vor, sondern im gediegenen Ambiente der diplomatischen Hochkultur: Klitschko in München. (1. Februar 2014)
AFP
Er ist ein bekannter Vertreter der Opposition – hier bei einer Pressekonferenz vom 13. Januar 2014.
Er ist ein bekannter Vertreter der Opposition – hier bei einer Pressekonferenz vom 13. Januar 2014.
Keystone
Das ukrainische Parlament hat das Amnestiegesetz angenommen: Oppositionsführer Witali Klitschko umringt von Mitgliedern seiner Fraktion. (29. Januar 2014)
Das ukrainische Parlament hat das Amnestiegesetz angenommen: Oppositionsführer Witali Klitschko umringt von Mitgliedern seiner Fraktion. (29. Januar 2014)
Keystone
Noch halten sie das Gebäude besetzt: Demonstranten streiten sich um das Landwirtschaftsministerium. (29. Januar 2014)
Noch halten sie das Gebäude besetzt: Demonstranten streiten sich um das Landwirtschaftsministerium. (29. Januar 2014)
AFP
Wurden in den letzten Tagen laufend ausgebaut: Die Barrikaden der Demonstranten in Kiew. (29. Januar 2014)
Wurden in den letzten Tagen laufend ausgebaut: Die Barrikaden der Demonstranten in Kiew. (29. Januar 2014)
Keystone
Brennende Barrikaden und Strassenschlachten: Ein Demonstrant wirft einen Gegenstand in Richtung Polizei (nicht im Bild). (22. Januar 2014)
Brennende Barrikaden und Strassenschlachten: Ein Demonstrant wirft einen Gegenstand in Richtung Polizei (nicht im Bild). (22. Januar 2014)
Keystone
Ausnahmezustand in Kiew: Polizisten schützen sich mit Schilden. (22. Januar 2014)
Ausnahmezustand in Kiew: Polizisten schützen sich mit Schilden. (22. Januar 2014)
Reuters
Ein mit einer Gaspistole bewaffneter Demonstrant in Kiew. (22. Januar 2014)
Ein mit einer Gaspistole bewaffneter Demonstrant in Kiew. (22. Januar 2014)
Reuters
Gut gerüstete Kontrahenten stehen sich gegenüber: Aktivisten auf der einen...
Gut gerüstete Kontrahenten stehen sich gegenüber: Aktivisten auf der einen...
VASILY MAXIMOV, AFP
...und Polizisten auf der anderen Seite. (22. Januar 2014)
...und Polizisten auf der anderen Seite. (22. Januar 2014)
EPA/ZURAB KURTSIKIDZE
Bei eisigen Temperaturen: Protestierende und Polizisten liefern sich Strassenschlachten. (22. Januar 2014)
Bei eisigen Temperaturen: Protestierende und Polizisten liefern sich Strassenschlachten. (22. Januar 2014)
AP Photo/Evgeny Feldman, Keystone
Nach wochenlangen friedlichen Protesten in der Ukraine kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. (21. Januar 2014)
Nach wochenlangen friedlichen Protesten in der Ukraine kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. (21. Januar 2014)
EPA/SERGEY DOLZHENKO, Keystone
Entzündet hatte sich der Protest an der Abkehr des Präsidenten Wiktor Janukowitsch von der Europäischen Union. (21. Januar 2014)
Entzündet hatte sich der Protest an der Abkehr des Präsidenten Wiktor Janukowitsch von der Europäischen Union. (21. Januar 2014)
EPA/SERGEY DOLZHENKO, Keystone
In Kiew kam es zu heftigen Strassenschlachten: Mittendrin  Witali Klitschko. (19. Januar 2014)
In Kiew kam es zu heftigen Strassenschlachten: Mittendrin Witali Klitschko. (19. Januar 2014)
Reuters
Klitschko stellte sich den wütenden Demonstranten stundenlang entgegen...
Klitschko stellte sich den wütenden Demonstranten stundenlang entgegen...
AFP
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Bei Ausschreitungen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sollen heute mehrere Personen ums Leben gekommen sein – die Konfliktparteien schieben sich die Schuld gegenseitig zu. Warum ist die Gewalt eskaliert? Offenbar haben mehrere Parteien das Interesse an einer Eskalation. Wir haben es hier mit jungen Männern aus der rechtsextremen Szene zu tun, die mit der ukrainischen Opposition nichts gemein haben– das Gewaltpotenzial unter ihnen ist hoch. Diese Männer erledigen nur die Drecksarbeit – die Frage ist nur, für wen. Das kann nur jemand sein, der Präsident Janukowitsch an der Macht halten will. Es ist schwierig herauszufinden, wer heute geschossen hat, das Durcheinander ist gross.

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